Projekte

Im Folgenden stellen wir Ihnen Projekte vor, die regelmäßig oder einmalig an unserer Schule durchgeführt werden. Außerdem blicken wir zurück auf vergangene Projekte aus den letzten Schuljahren. 

Kartoffelprojekt und Kartoffelfest der Klassen 6a und 6b

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Anfang April haben wir in unserem naturwissenschaftlichen Unterricht die Kartoffel durchgenommen.

Nachdem wir uns ausführlich über diese überaus nützliche Pflanze informiert hatten, pflanzten wir auf einem kleinen Acker zwischen Bübingen und Kleinblittersdorf unsere eigenen Kartoffeln an.

Mit Hilfe des Wintringers Hofes – insbesondere durch die Mithilfe von Herrn Allwicher, dem wir an dieser Stelle danken möchten- hatten wir dies schnell erledigt.

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In den nun folgenden Monaten beobachteten wir in regel-mäßigen Abständen, wie unsere Kartoffeln wachsen und gedeihen.

Und schon Mitte August konnten wir dann unsere eigenen Kartoffeln ernten. Bei sommerlichen Temperaturen war dies gar nicht so einfach, aber am Ende hatten wir mehrere hundert Kilo Kartoffeln in unseren Körben.

Höhepunkt unseres Projektes war dann unser „Kartoffelfest“ , das wir Anfang September mit unseren Eltern und Lehrern an unserer Schule feierten. Die Kartoffeln wurden dabei zu unterschiedlichen Gerichten verarbeitet.

Erfolgreiche Schulprojekte unserer Schule vom Regionalverband
prämiert
projekteIm Rahmen einer Feierstunde wurde der Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf am 09.06.2017 vom Regionalverbandsdirektor Peter Gillo im Festsaal des Saarbrücker
Schlosses ein Scheck in Höhe von 900,- Euro für erfolgreiche Schulprojekte
überreicht.

Insgesamt wurden 126 Projekte von 27 Schulstandorten im Regionalverband
eingereicht. Peter Gillo erklärte dem Regionalverband als Schulträger sei es ein
wichtiges Anliegen, diese Projekte an allgemeinbildenden und berufsbildenden
Schulen zu fördern. Sie würden die gesellschaftliche Kompetenz der Schülerinnen
und Schüler stärken und die Identifikation mit der eigenen Schule steigern. Im Verlauf
der Ehrung stellten einige Schulen beispielhaft ihre Schulprojekte vor.
Die Gemeinschaftsschule Kleinblittersdorf brachte hierbei allen Anwesenden das
Thema Umweltverschmutzung näher. In ihrem Science-Projekt „Meer und Ozean“
hatten sich die Schülerinnen und Schüler vorab intensiv mit der Problematik des
zunehmenden Plastikmülls in den Meeren auseinandergesetzt.
Regionalverbandsdirektor Peter Gillo bedankte sich abschließend herzlich für das
umfangreiche und qualitative Engagement und sagte auch für weitere schulische
Aktivitäten die Unterstützung des Regionalverbandes zu.
Folgende Projekte der GemS Kleinblittersdorf wurden prämiert:
1. Bau einer Camera obscura (Verlaufsbahnen des Lichts erstellen)
2. Meer und Ozean – ein Scienceprojekt zum Wissensjahr 2016/17 (Umweltproblematik mit Plastikmüll)
3. Aquarium in der Schule (Pflege/Instandhaltung/Beobachtung/Messungen der
Wasserqualität)
4. Ensemble, c`est mieux (Austausch mit Schülern des Collège Val de Sarre in
Grosbliederstroff)
5. Unser täglicher Begleiter: Werbung (analysieren der täglichen Werbung/Slogans)

THEATERPROJEKT AN DER GEMS KLEINBLITTERSDORF

„Ich liebe dich / moi non plus !“ À propos d’une amitié – Über eine Freundschaft

teater

« L’amitié franco-allemande est un trésor national » avait déclaré le Président Nicolas Sarkozy en 2009. Qu’-a- t il voulu dire ? Qu’est-ce que cette amitié franco-allemande ?

Sur un ton joyeux et quelques fois piquant, cette pièce écrite pour les élèves de Kleinblittersdorf  revient sur l’histoire des relations entre la France et l’Allemagne depuis le 19ème siècle pour essayer d’en comprendre l’origine et la nature ! Presque 200 ans d’amour-haine  ponctués par des disputes et des réconciliations, avec comme point culminant un match de football : le RFA – France de 1982 en demi-finale de la Coupe du Monde en Espagne.

Une pièce de théâtre documentaire, où l’on voit  Charles de Gaulle danser avec Konrad Adenauer sur une musique jouée live avec des instruments jouets!

„Die deutsch-französische Freundschaft ist ein nationaler Schatz“, erklärte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy im Jahre 2009. Was meinte er damit? Was ist diese deutsch-französische Freundschaft?

In einem fröhlichen und manchmal scharfen Ton blickt dieses für die Schüler von Kleinblittersdorf geschriebene Stück auf die Geschichte der Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland seit dem 19. Jahrhundert zurück, um ihren Ursprung und ihren Charakter herauszufinden. Fast 200 Jahre Hassliebe begleitet von Streitigkeiten und Versöhnungen, mit einem Fußballspiel als Höhepunkt: der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien beim Halbfinale zwischen Westdeutschland und Frankreich.

 Ein Dokumentarspiel, in dem Charles de Gaulle mit Konrad Adenauer zur Live-Musik mit Spielzeug – Instrumenten tanzt!

  • Dauer:                   40 Minuten
  • Regie:                    Hugues Reinert
  • Tanz:                      Nelly Pairon
  • Musik:                   Emilie Skrijelj
  • Assistenz:             Annette Bolz, Laure Gouby

Darsteller: Rigina Anselm, Ahmad Alshehabi, Sila Akdeniz, Umut Akyüz, Osama Alzaooaki, Havin Cinar, Damian Dick, Ionela Florian, Selin Karabulut, Vanessa Kohr, Kevin Renke, Sha Richardson, Eduard Shayerman, Leonie Stegmann

„Kultureller Morgen“ an der GemS Kleinblittersdorf

Am Mittwoch, dem 25. Januar 2017, fand an unserer Schule ein ganz besonderes Ereignis statt: unser erster „Kultureller Morgen“.

Im Rahmen des Bereiches „Musisch-Kulturelle Erziehung“ präsentierten Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen ihre im Vorfeld erarbeiteten Beiträge aus den Bereichen Kultur, Kunst und Musik.

So führte die Klasse 5a ein selbst erarbeitetes Theaterstück auf. Anschließend präsentierten die Schülerinnen und Schüler der beiden Fünfer-Klassen in kurzen Referaten ihre jeweiligen Herkunftsländer.

Zusätzlich wurde von beiden Klassen ein Rap in französischer Sprache gesungen und von der 5a noch ein Tanz-Videoclip aus dem Sportunterricht gezeigt.

Im Jahrgangsbereich der sechsten Klassen wurde ein Schattenspiel aufgeführt, die 7-er- Schüler beschäftigten sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Thema „Balladen“.

In den Klassen 8 und 9 gab es interessante Vorträge zum Thema „ Die Goldgräber“ oder zum Thema „ Anglizismen“.

Neben künstlerisch-kulturellen Fertigkeiten erwerben unsere Schülerinnen und Schüler auch wichtige Kompetenzen im Bereich der Präsentation, die in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Die Musisch-Kulturelle Erziehung bildet neben dem MINT-Bereich und den Fremdsprachen die dritte Säule unseres Schulprofils.

Wahrend wir in den beiden letztgenannten Bereichen eher die naturwissenschaftlich-technisch interessierten bzw. die sprachlich begabten Schüler*innen ansprechen, richtet sich die musisch-kulturelle Erziehung mehr an die kreativen und künstlerisch-begabten Schüler*innen.

Denn wo ist Heimat?

So lautet das Thema, das sich die Klasse 9b und ihre Klassenlehrerin Christiane Barth im Rahmen der Projekttage in der letzten Woche vor den großen Ferien ausgesucht hatten.

In verschiedenen Modulen beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen mit so wichtigen Themen wie „Was sind Menschenrechte?“ – Was beinhaltet die „Genfer Flüchtlingskonvention?“- oder -Was bedeutet das „Recht auf Asyl?“.

Sie setzten sich aber auch auf ganz persönlich Weise mit den Begriffen „Heimat“ und „Flucht“ auseinander und erstellten dazu Plakate.

Jeder Schüler und jede Schülerin hielt auf einem Plakat fest, was sie mit den beiden Begriffen verbinden.

Dazu kamen noch eigene Fotos der Jugendlichen, mit denen sie ihre Aussagen auf den Plakaten visualisierten.

Der Bericht einer Mitschülerin aus Eritrea, die von ihrer eigenen Flucht berichtete, berührte die Jugendlichen besonders. Denn durch ihre Schilderung konnten die Klassenkameraden mitempfinden, was Flucht für den Einzelnen tatsächlich bedeutet.

Bildende Kunst – Vernissage am 21. März 2016

„Kunst sei Spinnerei und Luxus und gehöre daher nicht in die Schule“, so ein Eintrag im Gästebuch einer Schule vor einigen Jahren.

Seien wir ehrlich _ Kunst ist für viele eine eher verdächtige Sache, steht sie doch geradezu für das, was nicht (vollends) erklärbar und definierbar ist, für das Unkonventionelle und weitgehend Unnütze. Auch so mancher Lehrer wird froh sein, in seinem Fach über die Kriterien von ‚richtig‘ und ‚falsch‘ zu verfügen und damit Sicherheit zu haben, während er sich schwerlich vorstellen kann, wie denn mit so etwas Unsicherem (er sagt „Subjektivem“) wie Kunst umzugehen sei. Da liegt schon einmal der Verdacht nahe, Kunst (und erst recht ihre Beurteilung) sei bloß eine Frage des Geschmacks oder ‚spezialistenhafter‘ Bildung. Entsprechend schwer fällt dann vielen auch die Vorstellung, man könne dieses unsichere Ding „Kunst“ erklären und den Umgang mit ihm erlernen.

Aber es geht! – sowohl die Erklärung von Kunst, als auch der Umgang mit dieser. Und dies zeigte sich in den vielen kreativen und innovativen Schülerarbeiten anlässlich der jährlich stattfindenden Vernissage in den Klassenräumen der Gemeinschaftsschule kurz vor den Osterferien. Die Auswahl der „Besten“ für die Prämierung durch die Schulleitung Anfang April war dann natürlich auch nicht ganz einfach.

Die Tradition der Vernissage wird natürlich fortgesetzt, zumal sich die Schule für die Zukunft die musische und künstlerische Bildung ihrer Schüler und Schülerinnen als einen pädagogischen Schwerpunkt gesetzt hat. Wir werden (weiter) sehen, wohl immer mehr staunen und allzu oft wieder überrascht werden.

Prämiertes Schulprojekt der GemS Kleinblittersdorf auf der r3 Abschlusskonferenz in Bonn

Die Schüler der Klasse 9a waren sehr stolz auf die Einladung zur Abschlusskonferenz des Helmholtz-Institutes Freiberg. Sie beschäftigen sich bereits seit dem vergangenen Schuljahr sehr intensiv mit dem Thema Handyrecycling – angeregt von der Handykampagne des Saarlandes.

Sie sammelten Althandys ein und untersuchten deren Innenleben im Schülerlabor Advanced Materials (SAM) der Universität des Saarlandes. Die dabei entstandenen Lernposter und eine selbst gebaute Handysammelbox wurden auf der Konferenz präsentiert. Durch die gelungene Moderation von Shary Reeves (bekannt von Wissen macht Ah!) konnten unsere Schüler und Schülerinnen entspannt die vielen Interviewfragen zum Handyrecycling beantworten. Im Anschluss boten sie für die Teilnehmer der Konferenz einen Workshop über Magnetismus und Leitfähigkeit zur Unterscheidung der Bestandteile des Handys an. Ein Rohstoffquiz erläuterte die Herkunft und den Verwendungszweck wichtiger Rohstoffe im Handy.

Ziel der  Veranstaltung war es, den Austausch zwischen Wissenschaftlern und Schülern herzustellen und die Jugendlichen für Forschung und Wissenschaft zu begeistern. Die Verbesserung des Recyclings der High-tech-Metalle und die Reduktion des Verbrauches werden angestrebt, um auch kommenden Generationen eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen und die Abhängigkeit von Rohstoffen aus Konfliktregionen zu reduzieren.

Mehr Infos unter: