Lernen mit neuen Medien

Warum?

Die Ereignisse im Frühjahr 2020 haben gezeigt, wie wichtig der Umgang mit digitalen Medien für unsere Schüler*innen ist. Plötzlich bekamen sie ihre Aufgaben über die Homepage oder per Mail, sollten Anhänge öffnen und herunterladen, sogar eine Lernplattform bedienen, Aufgabenergebnisse hochladen bzw. per Mail verschicken… All das bestätigt uns aber, dass wir auch weiterhin, wenn nicht sogar verstärkt, mit den neuen Medien arbeiten wollen. So möchten wir die Schüler*innen in ihrem Umgang schulen und stärken. 

Unsere digitale Ausstattung

Bereits seit einigen Jahren ist unsere Schule mit zwei Computerräumen und mehreren Smartboards in den Klassensälen und im MINT-Raum ausgestattet. Bislang sind es 10 Stück, weitere folgen. Die Smartboards werden in den verschiedenen Fächern wie Mathe, Fremdsprachen, NW, GW u.v.m eingesetzt. Durch den Internetzugang kann in vielen Fächern mit authentischen Materialien gearbeitet werden, z. B. zum Training des Hör-Seh-Verstehens mit Videos in den Fremdsprachen.

Die Nutzung von Computern, Tabletts und Handys

Die PC-Räume bieten die Möglichkeit, dass die Schüler*innen individuelle Recherchen durchführen können. Sie recherchieren beispielsweise über Haustiere, ihre Wunschberufe, britische Städte oder französische Regionen, und präsentieren ihre Ergebnisse dann in Vorträgen. Außerdem nutzen wir ab sofort auch regelmäßig die Lernplattform Online-Schule Saarland (siehe auch Homeschooling mit OSS). Zudem leihen einige Lehrkräfte seit vielen Jahren Tabletts aus, mit denen die Schüler*innen dann kleine Videos in der Fremdsprache drehen. Um die Anschaffung von eigenen Tabletts sind wir derzeit stark bemüht. Durch die Verbreitung der Smartphones ist das Erstellen von Audios und Erklär-Videos mittlerweile ein fester Bestandteil des Unterrichts geworden (s. auch Methodencurriculum). Dabei sind die Fächer ebenso vielfältig wie die Themen: Zu den bereits oben genannten Themen kommen weitere wie chemische Versuche, der Präsentation eines Berufs in der Fremdsprache bis hin zum Erklären von grammatikalischen Themen. Beispiele:

Auch im Fach Bildende Kunst kommen die Handys zum Einsatz: Die Schüler*innen erstellen beispielsweise Reverse-Videos (rückwärts ablaufende Filme) und arbeiten mit der Trickfotografie. Beispiel:

  

Das Fach Arbeitslehre

Im Fach Arbeitslehre spielt das Modul ITG (Informationstechnische Grundbildung) natürlich auch eine große Rolle. Bereits ab Klasse 5 erlernen die Schüler*innen den Umgang mit dem Computer und dem WORD-Programm. Sie schreiben erste Texte, gestalten Einladungen, erstellen Tabellen u.v.m. Von Klasse 7 bis 10 wird das im Wahlpflichtunterricht Beruf und Wirtschaft und Arbeitslehre weiter vertieft und die Schüler*innen erlernen auch, wie man Power-Point-Präsentationen erstellt und mit Excel arbeitet. Das Schreiben von tabellarischen Lebensläufen und Bewerbungen findet bereits in Klasse 8 im Deutschunterricht statt und wird bis Klasse 10 auch in den Fremdsprachen eingeübt. Beispiel einer Powert-Point-Präsentation über unsere Schule:

Internet, Datenschutz u.v.m.

Neben dem technischen Wissen wird aber natürlich auch großen Wert auf den verantwortungsbewussten Umgang im und mit dem Internet gelegt (Netiquette), also ein soziales Kommunikationsverhalten im Internet. Dafür beschäftigen sich die Schüler*innen der Klassenstufe 6 an speziellen Projekttagen mit den social commuities (Instagramm etc.) und den Messenger-Apps (WhatsApp etc.). Dabei werden Themen wie Daten- und Jugendschutz sowie Urheber- und Persönlichkeitsrechte behandelt. Hierzu werden auch Experten und Eltern/Erziehungsberechtigte eingeladen.

Durch den regelmäßigen Einsatz der neuen Medien bieten wir allen Schüler*innen vielfältige Möglichkeiten zum Erlernen des Umgangs mit den neuen Medien und folglich bessere Chancen auf dem Berufsmarkt.

Hier finden Sie weitere Beispiele von Schülerarbeiten: